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Faak 2009 oder Pleiten, Pech & Pannen

 

Unser diesjähriger Trip zum Faaker See war so ereignisreich,

dass es sich wirklich lohnt ein Paar Zeilen darüber zu berichten.

 

Wir erlebten wieder viel Gutes, welches im nach hinein auch hängen bleibt und somit auch den dies jährigen Trip wieder als ein Highlight auszeichnet.

 

Hier wären z.B. wieder die geilen Touren auf entlegenen Passstraßen durch atemberaubende Landschaften, das gute Essen, welches eigendlich immer in einem angemessenem Preis/Leistungs-Verhältnis stand und die sauberen Unterkünfte in Verbindung mit sehr netter Bewirtung zu nennen(die Brilln war dieses Jahr net noch woam, oder zu Deutsch: Fast keiner hatte ein Etagenklo).

 

Auch das Event selbst konnte all abendlich wieder mit einigen Highlights aufwarten. Hier wären z.B. eine sehr gute QUEEN Coverband, eine nicht mehr zu übertreffende AC/DC Coverband (Bon Scott lebt) und natürlich auch der BRUZZLER (best one Man cover Show of the World) zu nennen.

Absolutes musikalisches Highlight war dann am Samstag Abend die Band BOSS HOSS, welche wieder durch ihre geile Bühnenperformance überzeugen konnte. All diese Veranstaltungen kosteten übrigens keinen Eintritt

(was "Mann" vom DOLLHOUSE leider nicht behaupten konnte, hier wären Mittwoch Abend 35€ fällig gewesen).

 

Nicht zu vergessen natürlich auch der nette Montag Abend bei unserem Austria-Tschebbdä in Treffelsdorf! Brigitte & Rainer, an dieser Stelle noch mal herzlichen Dank für die wirklich fantastische Bewirtung!

 

Wie schon angekündigt gab es dieses Jahr leider nicht nur Gutes zu berichten. Der Teufel steckte mal wieder im Detail und das bereits Samstags bei der Hinfahrt, kurz vor Nürnberg.

Hier verabschiedete sich (bereits zum dritten mal) eine Speiche von Rolands TTS Edelstahl Hinterrad und verursachte bei schneller Autobahnfahrt einen spontanen Plattfuß. Nur mit Mühe konnte er sich unfallfrei auf den Seitenstreifen retten. Wer jetzt denkt: Für solche Fälle habe ich ja Gott sei Dank die ADAC-Plus Mitgliedschaft, dem sei gesagt: Träum ruhig weiter ! Die so genannten "Gelben Engel" waren nämlich nicht in der Lage ihn und sein Motorrad auf einen ca. 40Km entfernten Parkplatz zu transportieren auf dem sich der Rest unserer Truppe versammelt und sogar schon eine Weiterfahrt in Martins Ford Transit vorbereitet hatte.

Da wir ja bekanntlich keinen hängen lassen, holten wir ihn natürlich selbst dort ab. Das Hinterrad konnten wir in Faak vor Ort reparieren lassen und Rolands Maschine war wieder einsatzbereit.

 

Am Rande sei noch zu erwähnen, dass Reinhard an diesem Tag etwas für seinen Punktestand in Flensburg getan hat in dem er sich im Überholverbot beim überholen erwischen ließ.

 

Mal abgesehen von Walters nicht mehr so gut funktionierender und üble Geräusche machender Hinterradbremse und Jeasons Bike das auf einmal ohne Grund stark nach links zog, überraschte uns Christiana

am Montag mit ihren abgebrochenen Armaturen ihrer 1200 Sportster welche nur noch an den Kabeln baumelten (hier war das Motto: Nichts hält besser als ein Paar Kabelbinder um die Sache wenigstens wieder provisorisch zu befestigen)

 

Am Dienstag setzte sich die Pannenserie nahtlos fort. Nachdem wir in Treffelsdorf bei Brigitte & Rainer übernachtet hatten und uns nach dem Frühstück auf den Weg machen wollten, riss bei Siggi`s Custom Sporty der Antriebs-Belt (Laufleistung ca. 4000Km).

Eine Reparatur vor Ort war nicht möglich und so kam mal wieder Martins Ford Transit zum Einsatz um das Motorrad zur Wiederinstandsetzung an den Faaker See zu transportieren. Einen halben Tag und 231€ später hatten wir den Schaden wieder behoben.

 

Wenn man von diversen kleineren Schraubereien (meist an Jeasons Bike) mal absieht, gingen die nächsten Tage sogar relativ problemlos vorüber.

Sogar das meist schlecht gemeldete Wetter wandte sich fast immer zum Guten. Sollte die Pannenserie wirklich abgerissen sein?? Von wegen!!

 

Es war Sonntag und unser Letzter Tag vor Ort. Wir beschlossen auf eine Sommerrodelbahn zu fahren um dort wie der "Hackl Schorsch" ins Tal zu sliden. Jeason war wohl in einer Kurve etwas übereifrig und flog aus der Bahn. Leider blieb er dabei mit seinem Oberarm an einem Betonpfosten hängen. Nicht nur dass er Schürfwunden und blaue Flecken davon trug, hatte er auch große Schmerzen, welche ihm den am nächsten Tag

bevorstehende 800Km langen Heimweg auf dem Motorrad nicht gerade erleichterten.

 

Zu guter letzt kamen wir an diesem Tag noch in einen heftigen Gewitterregen, welcher die Blinkelektronik an Gunthers Shovelhead total verrückt spielen ließ. Dieses Problem bekamen wir nicht mehr in den Griff und so wurden die Blinker kurzerhand mit schwarzem Tape abgeklebt.

 

Wettervorhersage für Montag (Heimfahrt): Schwerste Unwetter mit Starkregen und Murenabgängen in ganz Österreich und Bayern!

Dieses mal hatte sich der Wetterbericht leider nicht geirrt! Wir fuhren 500Km in strömenden Regen Richtung Heimat.

Ständig in der Angst, dass die Wassermassen die komplette Fahrzeugelektrik lahm legen (womit man wegen der anhaltenden Pannenserie ständig rechnen musste, was aber Gott sei Dank nicht passierte).

Statt dessen wurde ein Teil unserer Gruppe auf der Autobahn kurz hinter der Grenze von einem wild gewordenen "Sheriff" auf den Seitenstreifen gedrängt, um dort bei strömenden Regen kontrolliert zu werden.

Diesmal hatte Martin wegen einem falsch angebrachten Nummernschild??

und zu kleiner Spiegel?? das Nachsehen.

 

Wenn wir gerade bei den Nummernschildern sind: Ein Paar Kilometer weiter, in der Nähe von München, verlor Siggi ihr komplettes, seitliches, Nummernschild weil der komplette Halter auseinander gebrochen war

(vorherige Bedenken über die Stabilität dieses Produktes wurden von seinem Wallerstädter Erbauer mit lautem Gelächter im Keim erstickt).

Der entstandene Kurzschluss in der Nummernschildbeleuchtung legte nebenbei noch das Bremslicht und die gesamte Blinkanlage für den Rest der Heimfahrt lahm.

 

Das Highlight dieses Tages sollte aber erst ca, 8Km vor unserem Etappenziel im Altmühltal passieren. Auf der Autobahnausfahrt bekam Roland mal wieder einen Plattfuß (dieses mal aber vorne). Dadurch bedingt stoppte er sein Motorrad mitten auf der Ausfahrt. Durch die schlechte Sicht im Regen registrierte Gunther, der hinter ihm fuhr, die Situation zu spät und konnte nur durch eine beherzte Bremsung auf regennasser Fahrbahn

eine Kollision verhindern. Fazit: Er ist natürlich auf die Fresse geflogen.

 

Sein Motorrad hatte nach dem Sturz nur äußere Blessuren und war glücklicherweise noch fahrtüchtig.

 

Rolands Vorderrad konnte mit Reifen Pilot für die restlichen 8Km wieder flott gemacht werden (die restlichen 300Km der letzten Etappe durfte es dann wieder im Ford Transit zurücklegen).

 

Die letzten 300Km vom Altmühltal nach Hause verliefen Gott sei Dank mal wieder pannenfrei.

 

Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns noch einmal bei Martin und Kirsten bedanken ohne deren Ford Transit und Ersatz-Sporty wir bereits am ersten Tag total aufgeschmissen gewesen wären.

Herzichen Dank auch noch an Reinhard ohne dessen gut sortiertes und (fast) vollzähliges Werkzeugsortiment wir ebenfalls nicht viel hätten ausrichten können.

 

So viel Pech wie in diesem Jahr hat man normalerweise in 10 Jahren.

So sind wir also guter Dinge, dass es im nächsten Jahr wieder etwas besser läuft!!